1.Int.Erdhundetage             

Stand: 12.03.12

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Felix(Windus) am 14-09-2011  Bilder    

Die 1. Internationale Erdhundetage fanden vom 15. - 18. September 2011
in
Walddrehna statt.
 
Eine Veranstaltung die sehr gut organisiert war in
einem hervorragenden geeigneten Prüfungsrevier.
Besonders auffallend und erwähnenswert war das gute Klima unter den Hundeführern, den Richtern, dem Schliefenwart, dem Gattermeister, dem Prüfungsleiter R. Mann,
der Obfrau für die Pressearbeit, der stets ansprechbaren und hilfsbereiten LAG-Vorsitzende Berlin Brandenburg Frau Höhns und den vielen Helfern.
 
Alle freuten sich mit über die Erfolge der Hunde, gaben Trost für nicht so gute Arbeiten der Hunde egal wie.
Nicht zu vergessen die Marketenderei, alles vorzüglich, vielseitig, reichlich und für jeden Geschmack war etwas dabei, die gut gekühlten Getränke waren ein Genuss nach der für mich schweißtreibenden Schweißarbeit, dafür an Alle meinen herzlichen Dank.
Dem Prüfungsleiter
Rudolf Mann für die Prüfungsleitung lieben Danke.
Ein Dankeschön ebenfalls den Mitgliedern des VJT die im Vorfeld der Erdhundetage gearbeitet haben.
 
Ein reich gedeckter Preistisch, dazu für jeden Sieger der drei Prüfungsteile die schönen in Öl gemalten Bilder.

Das Bild mit dem kapitalen Keilers für die Siegerarbeit meines Rüden im Saugatter bekam einen Ehrenplatz.
 
Mein Entschluss als Mitglied des DTK mal über den Tellerrand zuschauen und
beim „VJT“ zu den Erdhundetagen meinen Kurzhaarrüden „Windus vom Dietemann FCI“ zu melden und auch zu führen, war ein guter Entschluss. Mir hat es gut gefallen.
 
Walddrehna liegt am europäischen Jakobsweg in der der Niederlausitz.
Für die Erdhundtage wurde eine Prüfungsordnung erstellt die sich in drei Prüfungsabschnitte gliedert:
 1. Schweißarbeit ohne Richterbegleitung,
 2. Bauarbeit im Kunstbau mit Drehkessel
 3. Stöbern im Schwarzwildgatter,
 
Die gemeldeten Erdhunde setzten sich aus Foxterrier, Jagdterrier und Teckel verschiedener Haararten aus Deutschland und Polen zusammen. 
 
Auftakt der Erdhundetage war der Begrüßungsabend am 15. eingeleitet mit Jagdsignalen, anschließender Begrüßung durch den 1. Vorsitzenden des VJT Herr Lüdemann, sowie Begrüßung durch den Prüfungsleiter R. Mann.
 
Richter und Führer der Erdhunde stellten sich vor, daran anschließend kam eine kleine Waldfee mit den Losen für die Hundeführer, geschmackvolle aus Ton
erstellte Eichenblätter mit den Losnummern. Diese wurden von den Hundeführern gezogen. Nachdem die Losnummern mit den dazugehörenden gemeldeten Hunden notiert waren ging es zum gemütlichen Teil über, man beschnupperte sich.......
 
Nach dem Begrüßungsabend in angenehmer Atmosphäre war für mich um 22:30 h die Zeit  für den Rückzug gekommen.
 
Am ersten Prüfungstag 8:00h Begrüßung durch den Jagdhornbläsern und den Verantwortlichen. Danach Abfahrt ins Revier Walddrehna.
 
Wir waren
in zwei Gruppen eingeteilt, mein Kurzhaarrüde und ich waren in der Gruppe II die an diesem Tag zwei Prüfungsabschnitte absolvieren mussten Prüfungsteil 2 und 3.
 
Begonnen wurde mit Prüfungsteil 2.
Ich hatte die Losnummer 1, innerlich mit gutem Gefühl auf dem Weg zur Bauarbeit mit meinen Teckel, die Bauarbeit gut zu schaffen
. Er hatte schon mehrmals in Polen am Bau gute Sprengabeiten an Fuchs gezeigt. (Sprengarbeiten in 29sec/25sec/19sec in den Endkessel gesprengt).

 
Mein Rüde enttäuschte mich sehr, er brauchte sehr lange um den Fuchs zu finden, er schaffte die Prüfungsbedingungen und bestand mit geringer Punktzahl. Ich habe heute noch keine Erklärung für die unbefriedigend gezeigte Arbeit meines Hundes
.
Es gab Hunde die hervorragend gearbeitet haben, aber auch Hunde bei denen es nicht ihr Tag war.
 
Innerlich tief enttäuscht, ging es zum Prüfungsteil 3 "Stöbern im Gatter/Schwarzwild".
Nach der Einweisung vom Gattermeister und dem Richterobmann, schnallte ich meinen Hund, er begann die Suche und fand die Sauen nach ca. 2 Minuten, brachte die Sauen auf die Läufe und in Bewegung und voran
. Der Rüde zeigte eine gute brauchbare Arbeit, auf Anweisung des Richterobmannes rief ich meinen Hund ab und oh Wunder er kam auch sofort zurück, ich liebelte ihn ab und leinte ihn an, die ersten beide Prüfungsteile waren geschafft und bestanden.
 

Nach gemeinschaftlichem Abendessen wurde ein Vortrag über Fuchsbejagung angeboten  von Herrn Gorch-Peter Nolte.
Der Vortrag war aus der Praxis für die Praxis mit einem gut gemachten Diavortrag
. Es war ein gelungener und lehrreicher Vortrag, danke Herr Nolte.
 
Am zweiten Prüfungstag 8:00h, Abfahrt ins Revier Walddrehna zur Schweißarbeit ohne Richterbegleitung mit Fährtenkundigen und Richtern.
 
Einweisung am Anschuss, Uhrzeit nehmen, ablegen des Rüden, den Anschuss untersuchen, Riemen abdocken und den Rüden zum Anschuss bringen....
die Schweißarbeit begann, der Rüde untersuchte intensiv den Anschuss und ging zügig los, nach ca. 200 Schweißarbeit
Rotwild auf der Fährte das natürlich mein Rüde gesehen hatte und laut wurde..... ablegen, Wasser geben und zur Ruhe bringen, zurückgreifen zu meiner letzten Markierung und neu ansetzen, nach 50m zeigt mir der Rüde den ersten Verweiser,
(Blatt einer Roteiche mit Fährtennummer drauf), weiterging es, nach ca. 220 m zweiter Verweiser.
Der Rüde arbeitet mehr in Stöbermarnier, ich hatte Schwierigkeiten den Rüden zur ruhigen Fährtenarbeit zu bringen, mehrmaliges ablegen, Wasser geben, ich wurde immer unsicherer, nach dem sechsten Ablegen ging der Rüde wieder ruhig auf der Fährte, nach einem Winkel auf der Fährte verwies der Rüde mir den 3 Verweiser,
wieder Rotwild auf der Fährte was der Rüde auch wahrnahm, mein Wasser für den Rüden war aufgebraucht, ablegen, wieder neu ansetzten, die Zeit lief weg, ich gab nach ca 200 m mehr oder weniger guter Fährtenarbeit des Rüden auf, ging aus dem Bestand raus auf einen Waldweg um zum Anfangspunkt zu gehen, dabei habe ich mich durch meinen schlechten Orientierungssinn total verlaufen.

Die drei Verweiser habe ich dann in der Aufregung weggeworfen da sie beim DTK nur zählen wenn man ankommt. So hätte ich noch 30 Punkte bei der Schweißarbeit bekommen.
 
Nach 1,5 Std. herumirren im Kiefernwald - für mich sah alles gleich aus- entdeckte ich am Rand des Kiefernbestand im Tal ein einzeln stehendes Haus.
Ich ging zu diesem Haus, Entfernung ca 1,5 Km und bat den dort arbeitend Mann mich zur Hütte
des Lausitzer Jagdverbandes zu bringen, was er auch bereitwillig mit seinem Geländewagen tat, er hatte schon von meinem Verschwinden gehört.
 
Am Sammelpunkt angekommen großes Hallo und Freude über mein Auftauchen, Frau Nolte, die Richterin die mich am Anschuss angesetzt hatte sagte mir, dass ich ca. 50 Meter vorm Stück abgebrochen habe.
 
Dieses war mir zu diesem Zeitpunkt egal, ich war froh, dass das Herumirren mit meinem völlig abgekämpften Hund vorbei war.
 
Ich werde wenn es möglich ist zu den 2. internationalen Erdhundetagen wieder melden.

 Gesamtsieger.......
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Die kalte Schnauze eines Hundes ist warm
gegen die Kaltschnäuzigkeit mancher Mitmenschen
 

 


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Letztes Update:
Montag, 12. März 2012 23:30:13
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